Zebra
coffee & cigarettes
....

Ich gehe in den Supermarkt und weiß nicht was ich kaufen soll. Ich möchte mir was Leckeres gönnen und starre minutenlang gedankenverloren die Regale an. Die Leute gehen an mir vorbei und gucken mich komisch an. Letztendlich greife ich doch wieder zum Magerjoghurt, zum fettarmen Käse, lasse die Wurst liegen und gehe zur Kasse. Ist es normal Angst vorm Einkauf zu haben? Ich fühle mich bekloppt. Ich bin es auch, davon mal abgesehen.......

 

Nächste Woche Mittwoch fliege ich zu meinem Freund nach Italien. Das erste Mal, dass ich ihn dort besuchen werde, seine Eltern kennenlernen werde, sehe wie er lebt. Davor habe ich auch Angst. Angst davor, mich nicht richtig zu benehmen, alles richtig machen zu wollen und letztendlich geht es doch daneben.......

 

Ich melde mich wohl später noch einmal!
Bis dann!! xoxo

16.7.10 16:06


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Und ich ziehe mich immer mehr und mehr in meine eigene kleine Welt zurück.....
8.7.10 13:44


Stolz...

Ich habe heute meinen Apfelmus- Tag durchgezogen. Jedenfalls bis 19h. Dann war ich einkaufen. Duplo gab's im Angebot. Da musste ich natürlich zuschlgen. vollkommen ohne Hintergedanken griff ich zu, ging zur Kasse, zahlte und trug meine Einkäufe nach Hause, sortierte sie in den Kphlschrank ein und aß einen Joghurt. Harmlos. Dann noch einen Pudding. Noch einen Pudding und noch einen hinterher. Anschließend die Wurst in Aspik. Ihr wisst schon, dieses Glibberzeugs mit den Fleischfetzen drin. Pur, mit Kräuterquark. Dann noch 2 Scheiben Toast. Und weil ich dachte, dass eh schon der Apfelmustag im Arsch wäre, aß ich noch eine Packung duplo hinterher. Ich überlegte aufzuhören, dann kam der Gedanke ans Kotzen hoch. "Du kannst nicht, die OP. Das wäre dumm, dich in Lebensgefahr zu begeben." "Wieso nicht? Verscuhen kann ich's ja." Ich kämpfte diese ganze beschissene duplo-Packung mit mir. Aufhören, weitermachen, bis sie zu Ende war. Der Gang auf's Klo. "Will ich das wirklich? Ist mir mein Leben nichts mehr wert? Du darfst nicht! Was spricht schon gegen ein bisschen Würgen? Vllt. musst du ja noch nichtmal den Finger benutzen und es kommt alles so raus!? Denk einfach nur an was Ekliges!"

Letztendlich habe ich nicht gekotzt. Ich habe geheult, wollte mir wehtun. Den inneren Schmerz einfach nur rauslassen. Nach Außen hin sichtbar machen. Ich tat es nicht. 

Und jetzt sitze ich hier. Habe meinen Fastenplan für die nächsten Tage geschrieben. Wenn er nicht klappt, dann ist es mir egal. Ich habe zum ersten Mal in meinem Leben geschafft, NEIN zur Bulimie zu sagen. Ich werde es auch nochmal schaffen. Und nocheinmal. Und es ist schwer. Ich weiß. Meine Tränen wellen das Papier meines Blockes immer noch, aber es ist ein Weg, den ich gehen will. Den ich gehen muss! Und ich werde ihn gehen. Egal, wie oft es mich wieder in die Knie zwingt!

Nachdem meine Narben von der Mandel OP verheilt sind, wird alles anders werden. Ich kann wieder Sport machen, will meine alte Disziplin wiederfinden. Abnehmen auf eine gesunde Art. Ich will ein gutes Beispiel sein, andere ermutigen, zeigen, dass es nicht glatt laufen kann und weiß Gott nicht einfach ist. Aber ich will auch zeigen, dass es möglich ist. Ich hoffe, dieser Blog spornt mich dazu an, durchzuhalten! 

31.3.10 20:38


Explosive Mischung!

Alleinsein und ein Kühlschrank. Nicht optimal für mich. Wir werden sehen, was ich draus mache. Bis jetzt bin ich zwischen Küche und allen anderen Zimmern hin und her getigert. Keinen FA. Morgen Apfelmustag. Der läuft hoffentlich ganz gut.

Ansonsten war ich heute draussen, ein bisschen die Sonne genießen :] 

 

30.3.10 20:57


Wirre Gedanken...

Wie kann ein Mensch nur so unentschlossen sein, wie ich es bin?

Ich will abnehmen, ich genieße das Gefühl zu wissen wie es geht. Nichts mehr essen, vermeintlich die Kontrolle zu haben, doch bei jedem Gedanken ums Essen spielt diese Angst mit, dort wieder komplett hineinzurutschen. Die Angst vor einer Klinik, nicht mehr "frei" zu sein. Doch was bedeutet schon "frei sein" wenn man mit einer Essstörung lebt? Ich will eigentlich raus da, aus dem ganzen Mist. Doch was habe ich dann noch? Mein Leben scheint so seltsam leer zu sein. Der Sinn fehlt. Ich kann vieles. Ich interessiere mich für vieles. Lese Bücher, kann gut zeichnen, spiele Klavier, liebe Sport über alles, gehe mit meinen Freunden aus, studiere, doch irgendwie fehlt mir der Sinn in dem Ganzen. Ich kann die Essstörung einfach nicht loslassen. Selbst nach 3 Therapien nicht. Und jetzt, wo ich über Ostern wieder zu Hause wohne, scheint es mir leichter denn je zu sein wieder in meine gewohnten Muster zurückfallen, hier wo alles angefangen hat. Vor 5 Jahren. Hier, wo sich auch seitdem nichts geändert hat. Alles scheint nach aussen so perfekt zu sein, der Vater Lehrer, beide Kinder auf dem Gymnasium, eine perfekte Familie, doch es fehlt an etwas. Sind es Worte? Einfach dur die Kommunikation? Habe ich als Kind nicht gelernt mich mitzuteilen, zu kommunizieren und bin deshalb in diese ganze Scheiße reingerutscht, weil ich mich damals nicht mitteilen konnte? Nicht sagen konnte, wie beschissen es mir ging bei der Scheidung meiner Eltern. Wenn meine Mutter mir gesagt hat, dass sie auf mich scheißt. Selbst heute merke ich noch diese bedrückende Stille beim Abendbrot, bei der einem von selbst der Appetit auf's Essen vergeht. Danke Mama, Danke Papa!

Ich kann mal wieder nicht schlafen, diese ganzen Gedankengänge machen mich verrückt. Dazu noch die Sache mit IHM und dass er kommt. Das neue Semester fängt in einer Woche an. Werde ich alles schaffen? Meine Klausuren bestehen, die Hausarbeiten gut schreiben? Ich will es! Ich MUSS es! Es geht einfach nicht anders.... Nach meinem Auslandssemester kann ich mir keine Trödeleien mehr erlauben! Es muss einfach alles gut laufen... 

Gute Nacht!

30.3.10 00:02


Like a Stone...

ich liebe dieses Lied von Audioslave. Und irgendwie fühle ich mich auch gerade so. Einfach nur wie ein Stein, kalt, hart, gefühlsarm, grau, ...

Seit dem 15.3. kotzfrei. Nicht einmal die Finger in den Hals gesteckt, in der Hoffnung das Verschlungene wieder loswerden zu können. Wie auch? Mit zwei im Durchmesser 3 cm großen offenen Wunden im Rachen, die von der Mandeloperation kommen? Nachblutungen sind lebensgefährlich. So viel wert scheint mir mein Leben dann doch noch zu sein. Komisch... Naja, wenn's hart auf hart kommt, lernt man sich wohl erst selbst richtig kennen.

Am 11.4. kommt ER, "mein Italiener". Er kommt mich besuchen, war noch nie in Deutschland vorher und spricht kein Wort Deutsch, troztdem reist er tausende von Kilometern um mich zu sehen! Und ich...? Naja, noch ist mir das alles herzlich egal. Habe Angst mich fallen zu lassen, verletzt zu werden, loszulassen, mich hinzugeben, mich treiben zu lassen, die Kontrolle zu verlieren. Es ist alles so irreal, dass jemand so weit reist, nur um mich zu sehen, weil er mich liebt. Ich glaube es nicht. Ich kann es nicht glauben und tief im Inneren will ich es auch nicht...

Armes Mädchen... 

29.3.10 14:03


Angenommen, dass....

.... dass ihr euch als Austauschstudentin in einen Italiener verliebt hättet. Und ihr noch nie zuvor so geliebt habt, was würdet ihr tun?

Komische Frage, ich weiß. Aber es ist die Realität... :/ 

 

Ansonsten habe ich mich schon ein wenig von meiner Mandel-OP erholt, kann mittlerweile wieder so ziemlich alles essen und nehme auhc gut zu, zumindest das, was ich vorher so schön abgenommen hatte. Vllt liegt es auch daran, dass ich jetzt bald meine Tage bekomme, wer weiß... Fest steht jedenfalls, dass die Kilos runter müssen. 

Morgen steht also ein Apfelmustag an. <3

Euch noch einen schönen Abend!
xoxo

28.3.10 21:27





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